Paleo – Power for life?!

Wer von euch unseren November-Teaser gesehen hat, weiß es schon: Ich werde mich am „Experiment Paleo“ versuchen. 30 Tage (zunächst mal) keine Getreideprodukte, keine Hülsenfrüchte, keine Milchprodukte. Dieser Teil ist sehr neu für mich. Der Rest (keine stark verarbeiteten Lebensmittel, keine Softdrinks etc.) geht klar – ich habe mich ja schon davor ziemlich gesund ernährt. Dachte ich. Zahllose leidenschaftliche Paleolaner im Netz und in Büchern tun alles, um mich vom Gegenteil zu überzeugen. Dass mein selbst gemischtes Haferflocken-Müsli am Morgen ungesund sei, genauso wie mein Naturjoghurt mit Früchten und erst recht der Vollkorn-Toast mit Philadelphia. Auch in Büchern, die sich mit Ernährung generell und überhaupt nicht mit Paleo beschäftigen, habe ich davon gelesen, dass Getreideprodukte nicht so gesund sein sollen, wie ich immer dachte.

Warum Getreide ungesund und was genau Paleo ist, das will ich euch hier ersparen. Wenn es euch interessiert, gibt es zahllose Seiten im Netz (z.B. www.paleo360.de) und natürlich Bücher. Zwei davon stelle ich im folgenden Video vor (man beachte den abermals gelungenen Thumbnail).

Nachdem das Ding im Kasten war, bin ich losgezogen und habe mich mit den Paleo-Basics eingedeckt. Ich bin ja so der „Go-big-or-go-home“-Typ und habe es deshalb wie immer übertrieben und zu viel Geld ausgegeben und mir alles gekauft, was in diesen Büchern stand xD

Die Kokosnuss regiert: Kokosmehl, Kokosöl - alles Ersatz für Getreideprodukte.

Eine kleine Auswahl meines „Paleo-Equipments“: Die Kokosnuss regiert. Kokosmehl, Kokosöl – alles Ersatz für Getreideprodukte.

Aber die große Frage ist ja: Warum macht das Mädel das? Paleo verspricht allerhand positive Effekte. Diane Sanfilippo beispielsweise behauptet, dass sich durch Paleo zahlreiche Krankheiten heilen ließen und hat in ihrem Buch zig verschiedene Ernährungspläne parat: Für Diabetiker, bei Multipler Sklerose und sogar nach einer Behandlung gegen Krebs. Das lasse ich mal dahingestellt. Langzeitstudien dazu sind nämlich rar und ganz und gar nicht eindeutig. Allerdings sind sich alle, die Paleo propagieren, einig: Die Ernährungsform mache sie fitter, ausgeglichener, konzentrierter und ganz nebenbei auch noch schlanker. Abnehmen ist für mich immer eine nette Aussicht, allerdings erhoffe ich mir von Paleo noch mehr. Ja, ich habe die Nachmittagstiefs, bei denen ich mich wie mit dem Vorschlaghammer erschlagen fühle und mir die Augen zufallen. Ja, ich zeige erste Anzeichen eine Glutenunverträglichkeit. Ja, ich kämpfe seit Jahren mit Hautunreinheiten. Ja, ich bin skeptisch, ob sich durch Paleo alle diese Probleme in Luft auflösen werden. Und deswegen muss ich es ausprobieren.

Es wird hart, mich von Nudeln und Brot zu verabschieden, dennoch klingt diese Ernährungsform nicht nach drakonischem Verzicht auf alles, was lecker schmeckt. Im Gegenteil: Die Rezepte in den Büchern sind größtenteils richtig gut. Also auf in 30 Tage Abenteuer – ich halte euch auf dem Laufenden! Und freue mich wie immer über jeden Kommentar, Vorschlag, Kritikpunkt eurerseits! Habt ihr schon Erfahrung mit Paleo? Oder klingt das alles voll Banane für euch? Kommentiert!

Bex

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3 Gedanken zu “Paleo – Power for life?!

  1. ..Ganz und gar nicht Banane finde ich das! 😉 Bin echt schon gespannt, was rauskommt!
    Weil ich auch so einige Sachen nach meinem Pfeifrischen Drüßenfieber (Bex wird diese Zeit bei mir noch kennen 😛 ) wie Gluten etc nicht mehr vertrage hört sich das für mich echt Interessant an! (….Wenn du Unterstützung brauchst- da würde ich glatt mitmachen! 😀 )

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