13 Dinge, die wir uns einfach nicht mehr antun sollten

Der innere Schweinehund  – mein liebster Feind. Er hält mich nicht nur von Dingen ab, die ich tun sollte und eigentlich auch will (in 90% der Fälle geht es dabei um Sport), er bringt mich auch dazu, Blödsinn zu machen, von dem ich eigentlich weiß, dass er mir nicht gut tut. Der meine Würde untergräbt, meine Ziele in weite Ferne rückt und mich unglücklich und beschämt zurücklässt. Schluss damit! Hier kommt eine Liste mit Dingen, die ich, wir, alle einfach nicht nötig haben. Ja, ich will wissen, welche 13 Dinge du meinst!

Heilfasten – wie man es nicht macht

Wir schließen den Februar mit einem neuen selbstlosen Selbsttest: Diesmal hat sich das Bex-Schwein Verstärkung geholt und wollte fasten, um die ganze winterliche Schlacke loszuwerden. Wieso das eher so semi geklappt hat, sehr ihr hier:

 

Ein halbes Jahr Essen aus dem Karton – eine Bilanz

Seit einiger Zeit liegen sie voll im Trend – Esspakete mit Zutaten zum selber Kochen, bequem vor die Haustür geliefert. Es ist ja auch so praktisch: Nerviges Supermarkt-Gerenne entfällt, dazu die alltägliche Überlegung „Was zum Teufel koche ich heute?“, man verschwendet keine wertvollen Nahrungsmittel, weil man genau so viel geliefert bekommt, wie man für ein Rezept braucht. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Anbieter, getestet wurden sie alle schon. Aber einen richtigen Langzeittest findet man in der Regel nicht. Auch mich hat die Idee begeistert. Ein halbes Jahr lang (mit Pausen wegen Urlaubs) habe ich jede Woche eine Box mit drei Mahlzeiten für zwei Personen von HelloFresh zugeschickt bekommen. Vor ein paar Wochen habe ich mich dann entschieden, endgültig zu kündigen.  Ja, ich will wissen, wieso du das getan hast!

Perfektionierungszauber für Fortgeschrittene, Band 1

Neulich war ich auf der Harry Potter Ausstellung in Köln, die original Filmsets und Gegenstände aus allen Harry Potter Filmen zeigt. Wie ich da durch die Ansammlung von Zauberstäben, Umhängen und Besen ging, merkte ich, wie neidisch ich auf die Charaktere war, weil sie so erfolgreich sind und ganz nebenbei auch noch zaubern können. Aber ist das wirklich so, dass alle es nur gut haben in den Filmen bzw. den Büchern?

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Wenn man aufmerksam Harry Potter liest, dann fällt einem auf, dass das keineswegs so ist. In keinem der Bücher findet man perfekte Charaktere. Neville ist zwar der Vollidiot des Harry-Potter-Universums, hätte aber genauso gut der „Chosen One“ sein können und spielt darüber hinaus eine wichtige Rolle im Kampf gegen ihr-wisst-schon-wen. Hermine ist überaus intelligent, aber dafür sozial ziemlich inkompatibel und hat riesige Hasenzähne. Harry ist zwar die Hauptperson der ganzen Saga, hat aber so ziemlich das abgefuckteste Leben, das man sich vorstellen kann. Aber davon mal abgesehen: Nicht mal Malfoy ist einfach nur böse, ganz zu schweigen von Snape.
Aber woher kommt diese Liebe zum ‚Loser‘ von Joanne K. Rowling? Vermutlich wurzelt sie in ihren eigenen Ansichten, was einen Menschen ausmacht. JKR will deutlich machen, dass es nicht darauf ankommt, wie jemand aussieht oder wie er/sie wirkt, sondern, wie es mit den inneren Werten aussieht. Vor allem aus diesem Grund hat JKR alle Charaktere so designt, dass sie weit entfernt von „perfekt“ sind.
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Vermutlich werden sich jetzt viele von euch denken: „Nicht perfekt? Was ist dann bitte mit Emma Watson? Sie sieht super aus und spielt die schlauste Hexe im Film, was ist daran schlecht?!“ Auf Fragen wie diese hat JKR einmal sehr deutlich in einem Interview geantwortet. Sie sagte, dass sie erst nur mit Emma telefoniert hat und sie von ihrer ganzen Art her perfekt für die Rolle fand, dass sie aber, als sie Emma dann sah, gedacht hat, dass sie viel zu hübsch sei. Denn eigentlich wollte sie, dass Hermine lediglich durch ihre inneren Qualitäten besticht.
Dass JKR innere Werte sehr hoch schätzt kann man auch sehr gut in einem Zitat von ihr erkennen:
„I’ve got two daughters who will have to make their way in this skinny-obsessed world, and it worries me, because I don’t want them to be empty-headed, self-obsessed, emaciated clones; I’d rather they were independent, interesting, idealistic, kind, opinionated, original, funny – a thousand things, before ‘thin’.“
Das ganze fantastische Zitat findet ihr hier

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Was lernen wir daraus? Wir sollten uns eine Scheibe von JKR abschneiden und ein bisschen mehr so denken, denn dann hätten wir alle es ein bisschen leichter, uns selbst und unsere Mitmenschen zu lieben. Ganz nebenbei ist die Ausstellung einfach genial 😀 
Dominik
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