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	<title>Die Marzipanschweine &#187; Selbstliebe</title>
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	<description>Das tägliche Tauziehen zwischen Selbst und Vertrauen</description>
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		<title>13 Dinge, die wir uns einfach nicht mehr antun sollten</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Mar 2015 16:48:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bex]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweinkram]]></category>
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		<description><![CDATA[Der innere Schweinehund  &#8211; mein liebster Feind. Er hält mich nicht nur von Dingen ab, die ich tun sollte und eigentlich auch will (in 90% der Fälle geht es dabei um Sport), er bringt mich auch dazu, Blödsinn zu machen, von dem ich eigentlich weiß, dass er mir nicht gut tut. Der meine Würde untergräbt, meine [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der innere Schweinehund  &#8211; mein liebster Feind. Er hält mich nicht nur von Dingen ab, die ich tun sollte und eigentlich auch will (in 90% der Fälle geht es dabei um Sport), er bringt mich auch dazu, Blödsinn zu machen, von dem ich <em>eigentlich </em>weiß, dass er mir nicht gut tut. Der meine Würde untergräbt, meine Ziele in weite Ferne rückt und mich unglücklich und beschämt zurücklässt. Schluss damit! Hier kommt eine Liste mit Dingen, die ich, wir, alle einfach nicht nötig haben.</strong><span id="more-526"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li><strong>Diese drölfte Kugel Eis/diese dritte Portion Milchreis/diesen fünften Döner/&#8230; noch in mich reinstopfen.</strong> Denn das passiert grundsätzlich nicht, weil ich wirklich noch Hunger habe. Sondern aus purer Fressgier. Oder weil ich mal wieder nicht lange genug gewartet habe, bis das Hungergefühl eingesetzt hat. Danach fühle ich mich meist wie erschlagen, müde, zum Platzen vollgefressen und sehr sehr ärgerlich, weil ich mal wieder kein Maß finden konnte.</li>
<li><strong>Mich mit Menschen umgeben, die mich runterziehen.</strong> Es gibt Menschen, die sind für mich wie Wolken: Wenn sie sich verziehen, kann es noch ein schöner Tag werden. In meinem Fall sind das notorische Jammerlappen, &#8222;Andere-sind-Schuld-an-meinem-Elend&#8220;-Leierkasten und Leute, die den Rand von der Pizza liegen lassen <img src="http://s.w.org/images/core/emoji/72x72/1f600.png" alt="&#x1f600;" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Ich mag sie nicht und sie mögen mich nicht. Also gibt es absolut keinen Grund, wieso ich sie freiwillig mit meiner Anwesenheit belasten sollte.</li>
<li><strong>Mehr Zeit damit verbringen, Ausreden zu erfinden, statt endlich mal den Hintern hochzukriegen.</strong> Nichts fällt mir so leicht wie Ausreden zu erfinden. &#8222;Meine Sporthose ist nicht gewaschen; draußen regnet es; den Blog liest eh keiner; irgendwie spüre ich so ein leichtes Stechen an meinem Neo-Cortex; ich hab ein Stück Schokolade gegessen, jetzt kann ich auch gleich die ganze Tafel essen&#8230;&#8220;. Alles Quatsch. Ich kann echte Gründe von faulen Ausreden unterscheiden, also kann ich auch aufhören, mich selbst zu sabotieren.</li>
<li><strong>Nervige Aufgaben auf morgen oder nächstes Jahr verschieben.</strong> Denn dadurch werden sie weder angenehmer, noch weniger dringlich. Im Gegenteil <img src="http://s.w.org/images/core/emoji/72x72/1f600.png" alt="&#x1f600;" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></li>
<li><strong>Mich selber hassen.</strong> Absolut unnötig, denn ich bin awesome (Und du auch. Ja, genau du!). Dazu gehören auch fiese Beleidigungen, die mir mein Schweinehund verpasst.Warum sollte ich mir selbst nicht den gleichen Respekt und die Höflichkeit entgegenbringen, die ich anderen Menschen schenke? Na? Genau &#8211; es gibt keinen Grund.</li>
<li><strong>Anderen etwas vormachen.</strong> Ich bin ich und auch, wenn ich hart an mir arbeite &#8211; die &#8222;Kern-Bex&#8220; werde ich immer bleiben. Dafür muss und werde ich mit Sicherheit nicht immer nur geliebt und gefeiert werden. Aber da es sowieso unmöglich ist, es immer allen Recht zu machen, kann man die ganze Schauspielerei auch gleich sein lassen und einfach man selbst sein.</li>
<li><strong>Mich stressen.</strong> Stress mache ich mir im Grunde immer selbst. Vor allem, wenn ich Punkt 4 nicht befolge <img src="http://s.w.org/images/core/emoji/72x72/1f600.png" alt="&#x1f600;" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Unter Stress arbeite ich aber nicht effizienter. Außerdem ist er nachweislich ungesund. Also chill. Das Leben geht weiter.</li>
<li><strong>Abends im Bett alles Mögliche im Kopf herumwälzen.</strong> &#8222;Boah, diese Klausur in einer Woche und morgen muss ich erst einkaufen, dann zur Post und noch zum Ticketschalter, apropos Ticket, am Freitag bin ich für dieses Konzert akkreditiert, da muss ich nochmal nachhaken, ob das alles klappt, könntest du nicht mal einen Post über Sachen schreiben, die man sich eigentlich nicht mehr antun sollte und by the way, Jared Leto als Joker wird bestimmt richtig geil &#8211; OMG Hirn, lass mich schlafen! &#8211; Haha, nein, Schlaf ist was für Luschen!&#8220;. Einatmen, ausatmen. Schlafen</li>
<li><strong>Streit vom Zaun brechen.</strong> Manchmal bin ich eine echte Zicke und habe einfach Lust, gemein zu sein und zu streiten. Komischerweise geht es mir danach nie besser. Manchmal wird sogar ein echt übler Konflikt daraus und warum? Weil ich dachte &#8222;Hey, ich nerv jetzt so lange rum, bis es knallt&#8220;? Glückwunsch.</li>
<li><strong>Nachtragend sein.</strong> Okay, vielleicht hatte ich im Kindergarten diese Freundin, die mir meine Wendy-Schminke geklaut hat. Das arme Ding 20 Jahre später immer noch mit hasserfüllten Gedanken zu verfolgen, verschwendet bloß meine Energie und Lebenszeit. Verzeihen fühlt sich so viel besser an.</li>
<li><strong>Mich schämen.</strong> Denn dafür gibt es niemals einen Grund. Habe ich Mist gebaut, werde ich das wieder gerade biegen und dafür Verantwortung übernehmen. Und nicht zu Hause sitzen und mir immer wieder sagen, wie schrecklich ich mich verhalten habe.</li>
<li><strong>Anderen die Schuld an meinem Leben geben.</strong> Komm schon, den Punkt kennen wir alle nur zu gut. Hat man Scheiße gebaut, eine Klausur verbockt oder ist einem in der Bahn das Handy geklaut worden, ist es sooo einfach, die böse Macht oder den Sitznachbar, der einen einfach nicht abschreiben lassen wollte, zu verfluchen und die Schuld bei allem und jedem zu suchen &#8211; außer bei sich selbst. Und <em>danach </em>kann ich mich dann darüber ärgern, dass sich das Problem nicht von selbst gelöst hat. Anderen/dem Universum die Schuld zu geben ist sehr bequem und sehr nutzlos.</li>
<li><strong>Blogartikel lesen ohne zu kommentieren, zu liken oder zu teilen <img src="http://s.w.org/images/core/emoji/72x72/1f600.png" alt="&#x1f600;" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></strong> Denn das macht die Autoren traurig.</li>
</ol>
<p style="text-align: right;"><em>Bex</em></p>
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		<title>Perfektionierungszauber für Fortgeschrittene, Band 1</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Feb 2015 17:49:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dominik]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweinkram]]></category>
		<category><![CDATA[Dominik]]></category>
		<category><![CDATA[fat-shaming]]></category>
		<category><![CDATA[Harry Potter]]></category>
		<category><![CDATA[Joanne K Rowling]]></category>
		<category><![CDATA[Marzipanschweine]]></category>
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		<category><![CDATA[Selbstliebe]]></category>

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		<description><![CDATA[Neulich war ich auf der Harry Potter Ausstellung in Köln, die original Filmsets und Gegenstände aus allen Harry Potter Filmen zeigt. Wie ich da durch die Ansammlung von Zauberstäben, Umhängen und Besen ging, merkte ich, wie neidisch ich auf die Charaktere war, weil sie so erfolgreich sind und ganz nebenbei auch noch zaubern können. Aber [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div class="_5wd9" data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0">
<div class="_5wde" data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0">
<div class="_5wdf _5w1r" data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0">
<div data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0"><strong><span class="_5yl5" data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0.0"><span data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0.0.0"><span data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0.0.0.$text0:0:$2:0">Neulich war ich auf der Harry Potter Ausstellung in Köln, die original Filmsets und Gegenstände aus allen Harry Potter Filmen zeigt. Wie ich da durch die Ansammlung von Zauberstäben, Umhängen und Besen ging, merkte ich, wie neidisch ich auf die Charaktere war, weil sie so erfolgreich sind und ganz nebenbei auch noch zaubern können. Aber ist das wirklich so, dass alle es nur gut haben in den Filmen bzw. den Büchern?</span></span></span></strong></div>
<div data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0"><br data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0.0.0.$text0:0:$3:0" /><span class="_5yl5" data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0.0"><span data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0.0.0"><a href="http://diemarzipanschweine.de/wp-content/uploads/2015/02/2015-01-31-11.26.15.jpg"><img class="alignnone wp-image-485 size-large" src="http://diemarzipanschweine.de/wp-content/uploads/2015/02/2015-01-31-11.26.15-1024x576.jpg" alt="2015-01-31 11.26.15" width="740" height="416" /></a></span></span></div>
<div data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0"><span class="_5yl5" data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0.0"><span data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0.0.0"><span data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0.0.0.$text0:0:$4:0">Wenn man aufmerksam Harry Potter liest, dann fällt einem auf, dass das keineswegs so ist. In keinem der Bücher findet man perfekte Charaktere. Neville ist zwar der Vollidiot des Harry-Potter-Universums, hätte aber genauso gut der „Chosen One“ sein können und spielt darüber hinaus eine wichtige Rolle im Kampf gegen ihr-wisst-schon-wen. Hermine ist überaus intelligent, aber dafür sozial ziemlich inkompatibel und hat riesige Hasenzähne. Harry ist zwar die Hauptperson der ganzen Saga, hat aber so ziemlich das abgefuckteste Leben, das man sich vorstellen kann. Aber davon mal abgesehen: Nicht mal Malfoy ist einfach nur böse, ganz zu schweigen von Snape.</span><br data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0.0.0.$text0:0:$5:0" /><span data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0.0.0.$text0:0:$6:0">Aber woher kommt diese Liebe zum ‚Loser‘ von Joanne K. Rowling? Vermutlich wurzelt sie in ihren eigenen Ansichten, was einen Menschen ausmacht. JKR will deutlich machen, dass es nicht darauf ankommt, wie jemand aussieht oder wie er/sie wirkt, sondern, wie es mit den inneren Werten aussieht. Vor allem aus diesem Grund hat JKR alle Charaktere so designt, dass sie weit entfernt von &#8222;perfekt&#8220; sind.</span></span></span></div>
<div data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0"><span class="_5yl5" data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0.0"><span data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0.0.0"><a href="http://diemarzipanschweine.de/wp-content/uploads/2015/02/2015-01-31-11.34.57.jpg"><img class="alignnone wp-image-482 size-large" src="http://diemarzipanschweine.de/wp-content/uploads/2015/02/2015-01-31-11.34.57-1024x576.jpg" alt="2015-01-31 11.34.57" width="740" height="416" /></a>   </span></span><br data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0.0.0.$text0:0:$7:0" /><span class="_5yl5" data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0.0"><span data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0.0.0"><br data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0.0.0.$text0:0:$9:0" /><span data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0.0.0.$text0:0:$10:0">Vermutlich werden sich jetzt viele von euch denken: „Nicht perfekt? Was ist dann bitte mit Emma Watson? Sie sieht super aus und spielt die schlauste Hexe im Film, was ist daran schlecht?!“ Auf Fragen wie diese hat JKR einmal sehr deutlich in einem Interview geantwortet. Sie sagte, dass sie erst nur mit Emma telefoniert hat und sie von ihrer ganzen Art her perfekt für die Rolle fand, dass sie aber, als sie Emma dann sah, gedacht hat, dass sie viel zu hübsch sei. Denn eigentlich wollte sie, dass Hermine lediglich durch ihre inneren Qualitäten besticht.</span><br data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0.0.0.$text0:0:$11:0" /><span data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0.0.0.$text0:0:$12:0">Dass JKR innere Werte sehr hoch schätzt kann man auch sehr gut in einem Zitat von ihr erkennen:</span><br data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0.0.0.$text0:0:$13:0" /><span data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0.0.0.$text0:0:$14:0">„I’ve got two daughters who will have to make their way in this skinny-obsessed world, and it worries me, because I don’t want them to be empty-headed, self-obsessed, emaciated clones; I’d rather they were independent, interesting, idealistic, kind, opinionated, original, funny – a thousand things, before ‘thin’.“</span><br data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0.0.0.$text0:0:$15:0" /><span data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0.0.0.$text0:0:$16:0"> Das ganze fantastische Zitat findet ihr <a href="http://www.goodreads.com/quotes/454548-fat-is-usually-the-first-insult-a-girl-throws-at">hier</a></span></span></span><br data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0.0.0.$end:0:$1:0" /><span class="_5yl5" data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0.0"><span data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0.0.0"><a href="http://diemarzipanschweine.de/wp-content/uploads/2015/02/2015-01-31-11.44.08.jpg"><img class="alignnone wp-image-483 size-large" src="http://diemarzipanschweine.de/wp-content/uploads/2015/02/2015-01-31-11.44.08-1024x576.jpg" alt="2015-01-31 11.44.08" width="740" height="416" /></a></span></span></div>
<div data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0"><span class="_5yl5" data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0.0"><span data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0.0.0"><span data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0.0.0.$end:0:$2:0">Was lernen wir daraus? Wir sollten uns eine Scheibe von JKR abschneiden und ein bisschen mehr so denken, denn dann hätten wir alle es ein bisschen leichter, uns selbst und unsere Mitmenschen zu lieben. Ganz nebenbei ist die Ausstellung einfach genial <img src="http://s.w.org/images/core/emoji/72x72/1f600.png" alt="&#x1f600;" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> </span></span></span></div>
<div data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0"></div>
<div style="text-align: right;" data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0"><em>Dominik</em></div>
<div data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0"></div>
<div data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0"></div>
<div data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0"><span class="_5yl5" data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0.0"><span data-reactid=".4d.$mid=11424017710126=2c96fd0f1149615a146.2:0.0.0.0.0.0"><a href="http://diemarzipanschweine.de/wp-content/uploads/2015/02/2015-01-31-11.15.05.jpg"><img class="alignnone wp-image-484 size-large" src="http://diemarzipanschweine.de/wp-content/uploads/2015/02/2015-01-31-11.15.05-576x1024.jpg" alt="2015-01-31 11.15.05" width="576" height="1024" /></a></span></span></div>
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</div>
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		<title>Neue Challenge, neues Glück</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Nov 2014 17:53:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wie im Teaser schon versprochen und von manchen bereits heiß ersehnt: Challenge #2 ist am Start. Dieses Mal geht es um euch. Und nur um euch. Seid nett zu euch! Und schreibt in die Kommentare, wie es lief! Liebe &#60;3]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie im <a href="https://www.youtube.com/watch?v=LnHJif99Pss" target="_blank">Teaser</a> schon versprochen und von manchen bereits heiß ersehnt: Challenge #2 ist am Start. Dieses Mal geht es um euch. Und nur um euch. Seid nett zu euch! Und schreibt in die Kommentare, wie es lief! Liebe &lt;3</p>
<p><iframe width="640" height="360" src="https://www.youtube.com/embed/3Aopqwi2Brc?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>November rockt!</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Nov 2014 18:45:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Happy Halloween und den ganzen Kram xD Ein neuer Monat ist angebrochen und wir bei den Marzipanschweinen haben uns natürlich wieder Gedanken gemacht, womit wir euch diesmal bespaßen. Unter anderem fordern wir euch mal wieder heraus, ernähren uns wie Neandertaler und polieren das Äußere unserer wundervollen Homepage auf. Wir freuen uns auf eure Kommentare!]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Happy Halloween und den ganzen Kram xD Ein neuer Monat ist angebrochen und wir bei den Marzipanschweinen haben uns natürlich wieder Gedanken gemacht, womit wir euch diesmal bespaßen. Unter anderem fordern wir euch mal wieder heraus, ernähren uns wie Neandertaler und polieren das Äußere unserer wundervollen Homepage auf. Wir freuen uns auf eure Kommentare!</p>
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		<title>Oh Mann, oh Mann</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Oct 2014 17:33:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dominik]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Ich glaub, mein Schwein pfeift]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[imperfect]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Marzipanschweine]]></category>
		<category><![CDATA[Oktober]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie leider viel zu oft hänge ich am Mittag vor dem Fernseher. Einfach berieseln lassen von den täglich gleichen und immer wiederkehrenden Sendungen des „Hartz-IV“-Programms. Wenn dann zwischendurch Werbung kommt, ist es schon wieder fast angenehm, Menschen zu sehen, die „normal“ sind. Oder lügt uns die Werbung an in Bezug darauf, was „normal“ ist? Wer [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie leider viel zu oft hänge ich am Mittag vor dem Fernseher. Einfach berieseln lassen von den täglich gleichen und immer wiederkehrenden Sendungen des „Hartz-IV“-Programms. Wenn dann zwischendurch Werbung kommt, ist es schon wieder fast angenehm, Menschen zu sehen, die „normal“ sind. Oder lügt uns die Werbung an in Bezug darauf, was „normal“ ist? Wer bestimmt die Norm? Wer ist Teil dieser Norm?</strong></p>
<p>Dieser Gedanke lässt mich nicht los, und nach kurzer Zeit finde ich mich inmitten des Internets, auf der Suche  nach Maßstäben für diese &#8222;Alltags-Norm&#8220;. Aber die gibt es nicht. Das einzige, das sich finden lässt, sind Schönheitsnormen. Jeder kennt sie, die Beschreibung des perfekten Mannes oder der perfekten Frau. Perfekt liegende Haare, Bikinifigur und hübsches Gesicht bei ihr und 3-Tage-Bart, Muskeln und eine verwegene Ausstrahlung bei ihm. Doch schon bald fällt auf: Frauen scheinen ein wesentlich genauer definiertes Schönheitsideal zu haben. Für „sie“ gibt es Ansprüche in allen Bereichen: straffer Bauch, lange Beine, knackiger Po, große Augen, aber nicht zu glubschig, schöne betonte Brüste, aber nicht zu nuttig, volle Lippen, aber nicht zu wulstig… und so weiter und so fort. Männer haben es also augenscheinlich viel leichter, „normal“ zu sein.</p>
<p><span id="more-181"></span></p>
<p>Schönheitsideale gibt es schon, seit es Kultur gibt. Der ideale Mann ist das Sinnbild für Gesundheit und Stärke und somit der ideale „Fortpflanzungspartner“. Aber anscheinend gibt es das Rezept für den perfekten Mann nicht, denn über die Zeit wurde es immer wieder alterniert, neue Zutaten wurden hinzugefügt oder gar ganze Teile verändert.</p>
<p>Nur ein kleiner Teil ist bis heute gleich geblieben, sozusagen des Pudels Kern. Dies ist der Teil, der für eindeutige Gesundheit steht. Makellose Haut, gepflegtes Äußeres, gerade Zähne und so weiter. Alles drum herum ist alternativ, aber oft gilt das Motto „Mann will das, was er nicht erreichen kann“. Die Perfektion ist das Ziel.</p>
<p>Noch in der Antike war das Idealbild sehr stark von den biologischen Idealen zur Fortpflanzung geprägt: muskulös, wohlproportioniert, der junge Athlet. Einer der Versuche, dies in Stein zu hauen, ist der wohl allen bekannte David.</p>
<p><a href="http://diemarzipanschweine.de/wp-content/uploads/2014/10/antike.png"><img class="aligncenter wp-image-182 " src="http://diemarzipanschweine.de/wp-content/uploads/2014/10/antike.png" alt="antike" width="199" height="500" /></a></p>
<p>Darüber hinaus war eine natürliche Hautfarbe und eher weniger Körperfülle erwünscht, auch, wenn im römischen Reich Übergewicht nicht mehr als ungesund angesehen wurde, sondern als Zeichen des Wohlstandes.</p>
<p>Zum Mittelalter hin veränderte sich das Bild sehr stark. Männer trugen langes, blondgelocktes Haar. Sie waren sehr blass und schmal, was einen starken Gegensatz zur Antike darstellte. Der eher hagere Körper war übermäßig aufgerichtet und die Brust stets stolzgeschwellt. Die Taille wurde von einem Korsett abgeschnürt und den Unterkörper bildeten eine schmale Hüfte und noch schmalere Beine, mit im Gegensatz dazu geradezu riesigen Füßen.</p>
<p>Später dann, in der Renaissance, machte das Männerbild wieder eine Kehrtwende. Die vorher noch so schmalen Männer wurden plötzlich breiter und runder; sie bekamen ein Doppelkinn, welches sogar als sexuell attraktiv galt. Statt der blonden &#8222;Naturwallemähne&#8220; trug Mann nun weiße Perücken, die stark gepudert und parfümiert waren. Es wurde lieber geprotzt als gegeizt, wenn es um das Outfit ging und selbst das Gesicht wurde mit weißer Tünche geschminkt. Eines der bekanntesten Beispiele ist wohl Louis XVI.</p>
<p><a href="http://diemarzipanschweine.de/wp-content/uploads/2014/10/renaissance.png"><img class="aligncenter wp-image-183 " src="http://diemarzipanschweine.de/wp-content/uploads/2014/10/renaissance.png" alt="renaissance" width="386" height="500" /></a></p>
<p>Nach der Französischen Revolution wollte man sich deutlich abkehren vom Überdekorierten. Für Männer hieß das: Kein übermäßiges Hübschmachen. Schönlinge galten als effeminiert und verweichlicht. Die Haare wurden kurz getragen und die Kleidung war reines Grau-in-grau.</p>
<p>Dieser Stil prägt sogar heute noch sehr stark das Männerbild, aber so langsam können selbst Männer wieder anfangen, sich zu schminken <img src="http://s.w.org/images/core/emoji/72x72/1f609.png" alt="&#x1f609;" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Aber mal ehrlich: Auch, wenn wir uns über die absurd schön gemachten Menschen in der Werbung wundern oder geschockt sind von den körperlichen und seelischen Wracks aus dem Mittagsprogramm, so kann man dennoch sagen, dass im Blick auf die Vergangenheit ein bisschen Variation das Leben doch erst interessant macht. Frei nach dem Motto „perfect imperfections“.</p>
<p><a href="http://diemarzipanschweine.de/wp-content/uploads/2014/10/antike2.png"><img class="aligncenter wp-image-184 size-full" src="http://diemarzipanschweine.de/wp-content/uploads/2014/10/antike2.png" alt="antike2" width="270" height="374" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><em>Dominik</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Und jetzt alle: Oooom! Selbstliebe durch Meditation?!</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Oct 2014 14:26:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bex]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweinkram]]></category>
		<category><![CDATA[Buddha]]></category>
		<category><![CDATA[Esoterik]]></category>
		<category><![CDATA[Experiment]]></category>
		<category><![CDATA[Herzenswärme]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Opium]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstliebe]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer der Gründe, warum ich das Haus meiner Eltern so liebe, ist das Bücherregal. Knapp drei Meter hoch, sieben Meter breit; Seite an Seite stehen dort an die tausend Bücher. Bei jedem meiner eher seltenen Besuche stehe ich davor, manchmal über eine Viertelstunde, und kann mich nicht entscheiden, was ich lesen soll. Einen der gefühlt [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Einer der Gründe, warum ich das Haus meiner Eltern so liebe, ist das Bücherregal. Knapp drei Meter hoch, sieben Meter breit; Seite an Seite stehen dort an die tausend Bücher. Bei jedem meiner eher seltenen Besuche stehe ich davor, manchmal über eine Viertelstunde, und kann mich nicht entscheiden, was ich lesen soll. Einen der gefühlt 500 skandinavischen Krimis? Oder doch lieber einen von Mamas Mittelalterromanen? Eins meiner alten Kinderbücher? Ganz unten versteckt stehen Bücher über Themen, die mein Stiefvater gern als „Eso-Quatsch“ bezeichnet. Außer natürlich, wenn es sich dabei um seine Bücher über Buddhismus oder den Dalai Lama handelt – dann ist es intellektuell wertvolle Weltliteratur.</p>
<p>Irgendwann ist mir bei der Suche nach einer passenden Bettlektüre ein vergilbtes Taschenbuch in die Hände gefallen – wahrscheinlich aufgrund des wundervollen Titels: „Frag den Buddha und geh‘ den Weg des Herzens“. Das versprach ein kurzweiliges Lesevergnügen zu werden, bei dem alle meine Vorurteile gegenüber &#8222;Esos&#8220;, die Bücher schreiben, bestätigt werden würden.</p>
<p><span id="more-175"></span></p>
<p>Das Vorwort erfüllte dann auch sofort meine Erwartungen. Ein im Leben gescheiterter US-Amerikaner, der sich zwecks Selbstfindung in ein buddhistisches Kloster im asiatischen Niemandsland begibt. Dort ebenfalls scheitert. Heimkehrt. Sein Leben umkrempelt. Ewige Seligkeit und Erleuchtung findet. Entgegen all meiner erbärmlichen Vorurteile nahm mich der ehrliche und teilweise selbstironische Stil des Autors jedoch gefangen. Nach besagtem Vorwort startet er mit einigen einfachen Meditationsübungen, mit dabei ist die der „Herzenswärme“. Dabei geht es darum, durch Meditation ein Gefühl der Herzenswärme zunächst sich selbst gegenüber zu entwickeln. Um im Marzipanschwein-Jargon zu bleiben: Sich selbst lieben zu lernen. Und ich dachte mir: Scheiß drauf, damit hattest du schon immer Schwierigkeiten, warum versuchst du’s nicht einfach?</p>
<p>Kerzen angezündet, Opium-Räucherstäbchen auch, CD mit Walgesängen an, Yoga-Kissen in Position. Wenn schon Meditation, dann richtig. Kann ja nicht so schwer sein, bisschen auf dem Arsch sitzen und daran denken, sich selbst zu lieben. Man gewöhnt sich nie so richtig daran, falsch zu liegen.</p>
<p><a href="http://diemarzipanschweine.de/wp-content/uploads/2014/10/20141008_1315301.jpg"><img class="aligncenter wp-image-177 size-medium" src="http://diemarzipanschweine.de/wp-content/uploads/2014/10/20141008_1315301-225x300.jpg" alt="20141008_131530" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Meditation ist verdammt schwierig. Denn es geht darum, die Gedanken in den Hintergrund treten zu lassen. Den inneren Dialog auszuschalten. Das ganze Rauschen im Kopf, das ganze Blabla, das ichmussnocheinkaufenundwasessichheutezuabendscheißemeinbeinisteingeschlafen nicht zu beachten. Und das ist mühsam.</p>
<p>Ich sitze im Schneidersitz. Opium-Duft in meiner Nase, ich fühle mich leicht duselig. In meinem Kopf bete ich das Mantra herunter: <em>Möge ich von Herzenswärme erfüllt sein. Möge ich mich glücklich und gelassen fühlen. Möge ich mich selbst lieben. </em>Ich stelle mir mich selbst vor, als ein geliebtes Kind, als Mensch voller Liebe und Selbstvertrauen, geborgen in einem Herzen voller Liebe. Ich mache all das, was der Autor da so vorschlägt. Und finde es doof. Peinlich. Sinnlos. Mein Gehirn piekt mich die ganze Zeit mit seinem Gedanken-Finger und sagt: „Tschulligung, wolltest du nicht diese Hausarbeit schreiben? Die Wäsche muss noch aufgehängt werden. Und findest du das nicht irgendwie bescheuert, was du da machst?“</p>
<p>Und doch klappt es. Irgendwie. Ich erreiche den Punkt, wo ich das Pieken und die nervigen Gedanken ignorieren kann. Und dieses kitschige Wort <em>Herzenswärme </em>kommt mir plötzlich gar nicht mehr so falsch vor. In mir breitet sich wirklich eine Wärme aus, ich fühle mich nach der Meditation glücklich und entspannt. Im Reinen mit mir selbst. Abgesehen von meinem eingeschlafenen Fuß.</p>
<p>Natürlich lässt man nach einem Mal meditieren nicht alle destruktiven Gedanken und Dogmen hinter sich. Obwohl ich mittlerweile ein bisschen mehr Übung habe, ist Meditation nach wie vor schwierig. Aber ich halte es nicht länger für sinnlos, auch wenn ich mir anfangs immer noch dämlich vorkomme und mein Opium-Räucherstäbchen-Konsum in astronomische Höhen gestiegen ist. Solange es funktioniert, darf es eben auch mal ein bisschen Eso-Quatsch sein.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Bex</em></p>
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		<title>Endlich eingebildet!</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Sep 2014 16:30:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bex]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweinkram]]></category>
		<category><![CDATA[Arroganz]]></category>
		<category><![CDATA[Einbildung]]></category>
		<category><![CDATA[eingebildet]]></category>
		<category><![CDATA[Monolog]]></category>
		<category><![CDATA[Romantik]]></category>
		<category><![CDATA[seelischer Abfall]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstliebe]]></category>

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		<description><![CDATA[Dienstagnachmittag, Uni, Motivation und Augenlider melden bereits seit Stunden unisono: Captain, wir sinken! Unsere illustre Runde angehender Journalisten/Moderatoren lektoriert Texte, die wir alle in mühevoller Heimarbeit fabriziert haben. Meiner ist dran. Wertvolles Feedback prasselt auf mich ein, ich mache mir eifrig Notizen. Ein Kommilitone hebt die Hand: „Du hast da ja diesen Satz geschrieben ‚Endlich [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dienstagnachmittag, Uni, Motivation und Augenlider melden bereits seit Stunden unisono: Captain, wir sinken! Unsere illustre Runde angehender Journalisten/Moderatoren lektoriert Texte, die wir alle in mühevoller Heimarbeit fabriziert haben. Meiner ist dran. Wertvolles Feedback prasselt auf mich ein, ich mache mir eifrig Notizen. Ein Kommilitone hebt die Hand: „Du hast da ja diesen Satz geschrieben ‚Endlich liebe ich mich selbst‘ – da war mein erster Gedanke: Wow, ganz schön eingebildet“. Die restliche (sehr gute) Kritik bekomme ich kaum noch mit. Wenn man sich selbst liebt, ist man eingebildet? Das gibt mir zu denken. Plötzlich schäme ich mich. Bin ich eingebildet? Arrogant? Sollte ich mich doch lieber realistisch betrachten, sprich doof finden?</strong><br />
<span id="more-156"></span></p>
<p>Der Satz lässt mir keine Ruhe und am Abend auf der Couch rattern die schlecht geölten Zahnräder in meinem Hirn erneut drauflos. Eingebildet – was bedeutet das überhaupt? Jeder, der an das Wort denkt, hat sofort ein ganz bestimmtes Bild im Kopf. Bei mir sind es – erbärmliches Schubladendenken ahoi – blonde, aufgetakelte Tussis im Minirock, 3 Kilo Spachtelmasse im Gesicht, die nur darüber reden können, wie toll sie und wie scheiße alle anderen sind. Der Frage, was das über mich aussagt, gehen wir besser ein anderes Mal/nie nach. Was sagt denn der Duden? Eingebildet, das bedeutet <em>„</em><em>aufgrund bestimmter Fähigkeiten, als positiv empfundener Eigenschaften oder einer gehobeneren sozialen Stellung sich für besser als andere haltend und diesen gegenüber in überheblicher, dünkelhafter Weise Distanz haltend, sich ihnen überlegen fühlend“</em> (http://www.duden.de), außerdem werden praktischerweise direkt Synonyme wie hochmütig, stolz, überheblich oder selbstgefällig angeboten. Okay. Akzeptiert. Aber ich halte mich nicht für besser als andere, nur weil ich mich so liebe wie ich bin. Also bin ich wohl doch nicht eingebildet?</p>
<p>Aber es kann ja auch bedeuten, dass etwas nicht real ist, man es sich eben nur einbildet. Also leide ich an Halluzinationen, wenn ich mich für einen liebenswerten Menschen halte? Autsch.</p>
<p>Was spricht der Duden denn zum Thema Selbstliebe?</p>
<p><em>„Egozentrische Liebe zur eigenen Person; Eigenliebe“</em>, Synonyme: Egoismus, Eigenliebe, Selbstsucht. Alles total negativ behaftete Wörter. Wer denkt bei Egoismus schon an eine erstrebenswerte Eigenschaft?</p>
<p>Warum zum Teufel ist es denn so schlimm, mich selbst zu lieben? Immerhin muss ich mein ganzes Leben lang mit mir auskommen. Ich meine damit ja nicht, dass ich mich jetzt entspannt zurücklehnen und aufhören kann, an mir zu arbeiten. Ich liebe mich nicht, <em>weil</em> ich so perfekt bin, sondern <em>obwohl </em>ich es nicht bin. Und außerdem gibt es immer auch schlechte Tage, an denen ich mein Spiegelbild nicht ertrage und mir selbst die Pest an den Hals wünsche.</p>
<p>Man denke an seinen momentanen Lebensabschnittsgefährten. Klar, man liebt seinen Humor, seine wunderschönen Augen und diese kitschigen Nachrichten, die er einem abends immer schreibt. Und dann denke man an seine fiese Angewohnheit, immer das Messer abzulecken und dann wieder ins Nutellaglas zu stecken, seine Segelohren und dass er einfach nicht versteht, was der Satz „Es geht mir ums Prinzip!“ bedeutet. Liebt man ihn deswegen weniger? Macht man deswegen Schluss? Nein. Man muss ihn akzeptieren, wie er ist und weil man ihn liebt, geht das schon – auch, wenn man ihn an manchen Tagen unangespitzt in den Boden rammen will. Ihm geht es mit Sicherheit genauso <img src="http://s.w.org/images/core/emoji/72x72/1f600.png" alt="&#x1f600;" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Die logische Erklärung, warum es schön ist, andere zu lieben, aber eingebildet, wenn man sich selbst liebt, erschließt sich mir absolut nicht.</p>
<p>„To love oneself ist the beginning of a lifelong romance“, sprach Oscar Wilde (ein verrückter Zyniker, aber ich muss ihm recht geben). Wünschen sich das nicht die allermeisten von uns? Eine lebenslange, glückliche, erfüllte Beziehung. Fangen wir mit uns selbst an.</p>
<p style="text-align: right;"> <em>Bex</em></p>
<p>PS: Danke, lieber feedbackgebender Kommilitone! Ohne dich hätte es diesen Artikel nie gegeben :-*</p>
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		<title>Die Marzipanschweine kommen!</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Aug 2014 19:09:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dominik]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweinkram]]></category>
		<category><![CDATA[Fitness]]></category>
		<category><![CDATA[Health]]></category>
		<category><![CDATA[Marzipanschweine]]></category>
		<category><![CDATA[Pig]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstliebe]]></category>
		<category><![CDATA[Vorstellung]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo, da sind wir! Aber wer sind wir eigentlich? Was machen wir? Und was hat das Ganze mit Schweinen zu tun? Schaut einfach selbst: Klingt vielversprechend? Dann lasst doch einen Kommentar da. Und vergesst nicht, uns auf Facebook einen Besuch abzustatten:  https://www.facebook.com/diemarzipanschweine]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, da sind wir!</p>
<p>Aber wer sind wir eigentlich?<br />
Was machen wir?<br />
Und was hat das Ganze mit Schweinen zu tun?</p>
<p>Schaut einfach selbst:<br />
<iframe width="640" height="360" src="https://www.youtube.com/embed/y1lEf85bbgc?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Klingt vielversprechend? Dann lasst doch einen Kommentar da. Und vergesst nicht, uns auf Facebook einen Besuch abzustatten:  https://www.facebook.com/diemarzipanschweine</p>
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